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Frank Whittle

Frank Whittle

Sir Frank Whittle KBE (
- 1. Juni 1907 in Coventry; † 9. August 1996 in Columbia, Maryland) war ein englischer Pilot, Erfinder und Geschäftsmann. Seine größte Leistung war die Erfindung des Strahltriebwerks, das er unabhängig und zeitgleich zu Hans von Ohain entwickelte.

Leben

Hans von Ohain Whittle wurde in Earlsdon, Coventry geboren. Nach Abschluss des College ging er 1923 zur RAF. 1926 begann er mit seiner Pilotenausbildung in der RAF Fliegerschule in Cranwell, Lincolnshire. 1928 beendete er als zweitbester seines Jahrgangs die Ausbildung. Um 1930 herum erwarb er Patente für sein Strahltriebwerk, das jedoch bei den zuständigen Stellen kein Interesse fand. Whittle führte daraufhin seine technische Ausbildung fort, zunächst 1932 in einem Ingenieurskurs für Offiziere bei der RAF in Henlow, Bedfordshire und ab 1934 in Peterhouse, Cambridge, wo er 1936 mit Auszeichnung abschloss. Bereits 1935 nahmen zwei ehemalige RAF-Offiziere, Rolf Dudley-Williams und J. C. Tinling, denen das Whittle´sche Patent bekannt war, Kontakt zu ihm auf. Sie forderten ihn auf die Arbeiten am seinem Strahltriebwerk wieder aufzunehmen. Dazu wurde die 1936 Firma Power Jets Ltd. gegründet, die ihre Arbeit in einer Werkhalle der British Thomson-Houston (BTH) in Rugby, Warwickshire aufnahm. Im April 1937 konnten die ersten Testläufe abgehalten werden. Das Triebwerk zeigte sich schlecht regelbar und wurde bei den Testläufen mehrfach zerstört. Trotz allem wurde nun das Luftfahrtministerium auf dieses Projekt aufmerksam und förderte es mit £6000. Der Prüfstand wurde daraufhin nach dem nahen Lutterworth in eine alte Fabrikhalle verlegt. Schließlich gelang es im März 1938 einen vollkommen zufriedenstellenden Testlauf auszuführen. Die Regelprobleme waren überwunden. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges ordnete das Luftfahrtministerium den Bau eines strahlgetriebenen Flugzeuges an, bei dem Whittles Firma das Triebwerk und Gloster die Zelle liefern sollte. Die Arbeiten schritten schnell voran, und bereits am 15. Mai 1941 um 07:40 Uhr Ortszeit startete auf dem Flughafen von Cranwell das Experimentalflugzeug Gloster E.28/39 (auch als G.40 bezeichnet). Die Maschine wurde durch ein Whittle Supercharger Type W.1 mit 3,8 kN Schub angetrieben. Dieses Triebwerk nutzte als Treibstoff bereits Kerosin. Während des 17-minütigen Testfluges des RAF-Testpiloten Gerry Sayer erreichte die Maschine eine Höchstgeschwindigkeit von 545 km/h. Mit dem verbesserten Triebwerk W.2 von 7,6 kN wurden später mit diesem Flugzeug Geschwindigkeiten bis zu 724 km/h erreicht. Von den Versuchen überzeugt bestellte das Luftfahrtministerium bei BTH einen zweistrahligen Jäger, die spätere Gloster Meteor. Whittle ging 1942 in die USA um General Electric bei der Entwicklung Ihres eigenen Strahltriebwerks zu unterstützen. Aus diesem Programm heraus entstand die Bell P-59 Airacomet, die im Herbst 1942 Ihren Erstflug hatte. Whittle kehrte daraufhin nach England zurück, um für Rolls-Royce zu arbeiten. Er leitete die Konstruktion und Entwicklung der Triebwerke. Whittles Firma wurde verstaatlicht und nannte sich fortan Power Jets (Research & Development). Whittle schied 1948 aus der RAF aus, mit dem Rang eines Luftkommodores und wurde im selben Jahr zum Ritter des britischen Empire geschlagen. Er wurde Berater bei BOAC. Schließlich wanderte er 1976 in die USA aus, wo er eine Professur an der U.S. Marine Academy in Annapolis (Maryland) übernahm. Er starb in Baltimore. Frank Whittle heiratete im Mai 1939 Dorothy Lee. Mit ihr zusammen hatte Whittle zwei Söhne. 1976 ließ er sich scheiden und heiratete kurz darauf Hazel Hall.

Werke


- Jet: The Story of a Pioneer. – London : Frederick Muller, 1953
- Gas Turbine Aero-Thermodynamics: With Special Reference to Aircraft Propulsion. – Pergamon Press, 1981; ISBN 0-08-026719-X (Hardcover) und ISBN 0-08-026718-1 (Paperback)

Literatur


- David S. Brooks: Vikings at Waterloo. The wartime work on the Whittle Jet Engine by the Rover Company, Rolls Royce Heritage Trust, Derby, 1997, ISBN 1-87292-208-2
- John Golley, Frank Whittle, Bill Gunston: Whittle. The true story, Airlife Publ., Shrewsbury, 1987, ISBN 0-906393-82-5
- Stanley Hooker: Not much of an engineer. An autobiography, Airlife Publ., Shrewsbury, 2002, ISBN 1-853-10285-7
- Glyn Jones: The jet pioneers. The birth of Jet-Powered Flight, Methuen, London, 1989, ISBN 0-413-50400-X
- G. B. R. Feilden: Whittle, Sir Frank (1907–1996), - in: Oxford Dictionary of National Biography, Oxford University Press, London, 2004; [http://www.oxforddnb.com/view/article/67854], accessed 7 June 2005

Weblinks


- Whittle, Frank Whittle, Frank Whittle, Frank Whittle, Frank Whittle, Frank Whittle, Frank Whittle, Frank Whittle, Frank ja:フランク・ホイットル nb:Frank Whittle

Order of the British Empire

The Most Excellent Order of the British Empire, gegründet 1917 durch den britischen Monarchen Georg V., ist ein britischer Ritterorden.

Stufen

# Knight Grand Cross / Dame Grand Cross (G.B.E) # Knight Commander (K.B.E.) / Dame Commander (D.B.E.) # Commander (C.B.E.) # Officer (O.B.E.) # Member (M.B.E.) Nur die obersten beiden Stufen beinhalten die Ritterwürde (knighthood). Das Adelsprädikat „Sir“ oder „Dame“ dürfen jedoch nur Bürger des Vereinigten Königreiches oder Bürger der Commonwealth-Staaten führen, die den britischen Monarchen als ihr Staatsoberhaupt anerkennen (sogenannte Commonwealth Realms).

Ordensträger (Auswahl)

KBE / DBE


- Shirley Bassey DBE 1999
- Tim Berners-Lee KBE 2004
- George Bush (sen.) KBE, ehrenhalber
- Antonia S. Byatt CBE 1990, DBE 1999
- Charlie Chaplin KBE 1975
- Agatha Christie DBE 1971
- Nicolae Ceauşescu KBE 1978, ehrenhalber - aberkannt 22. Dezember 1989
- Sean Connery KBE 2000
- Hammer DeRoburt KBE 1982, ehrenhalber
- Stephen Fry KBE 1994
- Bill Gates KBE 2005, ehrenhalber
- Bob Geldof KBE, ehrenhalber
- Rudolph Giuliani KBE 2002, ehrenhalber
- Alan Greenspan KBE 2002, ehrenhalber
- Bob Hope KBE 1998, ehrenhalber
- Elton John KBE 24. Februar 1998
- Ellen MacArthur DBE 2005
- Paul McCartney MBE 1965, KBE 1997
- Ian McKellen KBE 1990
- Robert Mugabe KBE 1994, ehrenhalber
- Nursultan Nasarbajew KBE 2002, ehrenhalber
- Maggie Smith DBE 1990
- Steven Spielberg KBE, ehrenhalber
- Simon Wiesenthal KBE 2004, ehrenhalber

CBE


- Petula Clark CBE 1998
- Roger Daltrey CBE 2004
- Ron Dennis CBE
- David Gilmour CBE 2003
- Zaha Hadid CBE 2002
- Stephen Hawking CBE 1982
- Ian Holm CBE 1989
- Michael Palin CBE 1. Januar 2000
- Sting CBE 2003
- Billy Wright CBE 1959

OBE


- David Beckham OBE
- Steve Davis OBE 2001
- Steve Grand OBE 2000
- Emlyn Hughes OBE 1980
- Peter Molyneux OBE 2005
- Olivia Newton-John OBE 1979
- John Peel OBE 1998
- Terry Pratchett OBE 1998
- Patrick Stewart OBE 2001
- Bert Trautmann OBE 2004, ehrenhalber
- Midge Ure OBE 2005

MBE


- George Harrison MBE 1965
- Stephen Hendry MBE
- John Lennon MBE 1965 - 1969 zurückgegeben
- Jamie Oliver MBE 2003
- John Parrott MBE 1996
- Ringo Starr MBE 1965
- Jimmy White MBE 1999
- Mark Williams MBE 2004

Weblinks


- [http://www.royal.gov.uk/output/Page498.asp Offizielle Site bei The Monarchy Today] (englisch) British Empire

1. Juni

Der 1. Juni ist der 152. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 153. in Schaltjahren) - somit verbleiben noch 213 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1792Kentucky wird 15. Bundesstaat der USA und Isaac Shelby, ein Held des Unabhängigkeitskrieges, zum ersten Gouverneur des Commonwealth.
- 1794 – In Preußen tritt das Allgemeine Landrecht in Kraft. Damit wird erstmals versucht, die gesamte Rechtsordnung in ein einziges Gesetzeswerk zu fassen.
- 1796 - Tennessee wird der 16. US-Bundesstaat.
- 1855 - Der US-amerikanische Abenteurer William Walker erobert Nicaragua und führt die Sklaverei wieder ein.
- 1958 - Frankreich. General Charles de Gaulle wird Regierungschef.
- 1962 - In der südrussischen Stadt Nowotscherkassk kommt es zu schweren Arbeiterunruhen.
- 1964 - Die palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) wird gegründet
- 1973 - Griechenland. Die Militärregierung proklamiert die Republik. Georgios Papadopoulos wird erster Staatspräsident.
- 1975 - In Berlin-Dahlem wird die Patriotische Union Kurdistans (PUK) (auf kurdisch YNK: Yeketiya Nistimaniya Kurdistane) gegründet.
- 1977 - Der Vertrag über die Gründung des Europäischen Rechnungshofes tritt in Kraft.
- 1979 - Die neunzig Jahre der Herrschaft der weißen Minderheit enden in Rhodesien, jetzt Simbabwe.
- 1980 - Mit Cable News Network - allgemein bekannt unter der Abkürzung CNN - wird der erste reine Nachrichten-Fernsehsender gegründet.
- 1984 - El Salvador. José Napoleón Duarte wird Staatspräsident.
- 1987 - Barbados. Lloyd Erskine Sandiford wird Premierminister.
- 1990 - Karl-Marx-Stadt wird in Chemnitz rückbenannt, nachdem in einer Befragung 76% der Bürger für den alten Namen gestimmt haben. Chemnitz
- 1991 - Indien. Narasimha Rao wird Regierungschef.
- 1993 - Burundi. Erste freie Präsidentschaftswahlen. Melchior Ndadaye wird Staatspräsident.
- 1994 - Kirgisistan unterzeichnet die Partnerschaft für den Friedenmit der NATO in Brüssel.
- 1997 - Kanada. Bei den vorgezogenen Neuwahlen wird Premierminister Jean Chrétien in seinem Amt bestätigt.
- 1999 - El Salvador. Francisco Guillermo Flores Pérez tritt sein Amt als Staats- und Regierungschef an.
- 2000 - In Hannover beginnt mit der Expo 2000 die erste Weltausstellung in Deutschland.
- 2001 - In Nepal werden König Gyanendra und fast dessen ganze Familie durch den Sohn Gyanendras getötet, der sich anschließend selbst tötet.
- 2004 - Im Irak nominiert der Übergangsrat den künftigen Staatspräsidenten Ghazi al Jawar. Der designierte Ministerpräsident Ijad Allawi stellt die 26 Mitglieder seines Kabinetts vor, dem die USA am 30. Juni die Macht übergeben werden.
- 2004 - Elías Antonio Saca González wird Staatspräsident von El Salvador
- 2005 - die Wähler der Niederlande lehnen in einem Referendum den EU-Verfassungsentwurf (wie bereits Frankreich am 29.Mai) mehrheitlich ab.

Wirtschaft


- 2003 - Der Wechselkurs des Taka, Landeswährung in Bangladesch, zum USD wird freigegeben.

Wissenschaft, Technik


- 1906 - Schweiz. Der fast 20 km lange Simplontunnel wird eingeweiht.
- 1927 - Der Hindenburgdamm, der die Insel Sylt mit dem Festland verbindet, wird eröffnet.
- 2000 - Franck Goddio, Frankreich, entdeckt im Mittelmeer vor der Küste Ägyptens die Reste der versunkenen Stadt Heraleion.

Kultur


- 1967 - Das Beatles-Album Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band erscheint.
- 2000 - In Hannover beginnt mit der Expo 2000 die erste Weltausstellung in Deutschland.

Religion

Katastrophen


- 1988 - Bei einem Grubenunglück in Stolzenbach, Nordhessen sterben 51 Bergleute, sechs können nach vier Tagen gerettet werden.
- 1991 - Ausbruch des Vulkans Pinatubo auf den Philippinen fordert etwa 1.000 Todesopfer; 400.000 Menschen werden obdachlos.
- 1999 - Flug 1420 der American Airlines verunglückt auf dem internationalen Flughafen von Little Rock National Airport nach einem verspäteten Flug aufgrund zwei verheerender Gewitter, welche über Arkansas hinwegzogen. 12 von 143 Menschen starben, da aufgrund des Stresses der Piloten aus Nichteinkalkulierung die Bremshlifen an den Flügeln nicht ausgefahren wurden und die McDonnell Douglas MD-82 daher über die Landebahn hinaussschoß und gegen einen Leitplanken prallte. Da sich ein Teil dessen direkt ins Cockpit bohrte, starb der Pilot sofort.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren


- 1265 - Dante Alighieri, italienischer Dichter
- 1503 - Wilhelm von Grumbach, Ritter und Abenteurer
- 1649 - Johann Wilhelm Petersen, deutscher Theologe
- 1653 - Georg Muffat, französischer Musiker und Komponist
- 1725 - Johann Philipp Lorenz Withof, Professor für Geschichte, Beredsamkeit und Moral
- 1744 - Christian Gotthilf Salzmann, deutscher Pastor und Pädagoge
- 1765 - Christiane von Goethe, Ehefrau von Johann Wolfgang von Goethe
- 1766 - Anton Hasenhut, österreichischer Schauspieler und Komiker
- 1780 - Carl Philipp Gottfried von Clausewitz, deutscher Militärtheoretiker und General
- 1783 - Emil Ernst Gottfried von Herder, königlicher bayerischer Fort- und Regierungsrat
- 1790 - Ferdinand Raimund, österreichischer Schriftsteller
- 1796 - Nicolas Léonard Sadi Carnot, französischer Physiker
- 1801 - Brigham Young, Gründer von Utah und der Stadt Salt Lake City
- 1804 - Michail Iwanowitsch Glinka, russischer Komponist
- 1813 - Karl Andresen, deutscher Germanist
- 1815 - Otto I., König von Griechenland
- 1826 - Carl Bechstein, Deutscher Klavierbauer
- 1831 - John Bell Hood, US-amerikanischer General im Bürgerkrieg
- 1856 - Ernst Lecher, österreichischer Physiker
- 1865 - Alfred Götze, deutscher Prähistoriker
- 1866 - Charles B. Davenport, Genetiker
- 1875 - Carl Severing, deutscher Politiker und Minister
- 1889 - Sigrid Onegin, deutscher Opern- und Konzertsängerin
- 1892 - Hironori Otsuka, Begründer der Karate-Stilrichtung Wado-Ryu
- 1895 - Tadeusz Komorowski, Oberbefehlshaber der Polnischen Heimatarmee (Armia Krajowa)
- 1898 - Molly Picon, US-amerikanische Schauspielerin
- 1901 - Joop ter Beek, niederländischer Fußballspieler
- 1902 - Leopold Lindtberg, österreichischer Regisseur
- 1902 - Siegfried Balke, deutscher Chemiker, Manager, Politiker und Bundesminister
- 1907 - Frank Whittle, englischer Pilot, Erfinder und Geschäftsmann
- 1908 - Peter de Mendelssohn, deutsch-britischer Schriftsteller, Historiker und Essayist
- 1912 - Herbert Tichy, Schriftsteller, Geologe, Journalist und Bergsteiger
- 1913 - Patrick Dalzel-Job, britischer Marineoffizier
- 1915 - Johnny Bond, US-amerikanischer Sänger
- 1916 - Jean Jérôme Hamer, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1917 - Otto Esser, deutscher Arbeitgeberpräsident
- 1921 - Nelson Riddle, US-amerikanischer Komponist und Bigband-Leader
- 1922 - Ruth Rehmann, deutsche Schriftstellerin
- 1924 - Rudi Piffl, deutscher Tischtennisspieler
- 1926 - Andy Griffith, US-amerikanischer Schauspieler
- 1926 - Marilyn Monroe, US-amerikanischer Filmstar
- 1927 - Willem Scholten, niederländischer Politiker
- 1928 - Georgi Dobrowolski, sowjetischer Kosmonaut
- 1929 - Paul Markowski, Funktionär der SED in der DDR
- 1930 - Hans-Heinz Emons, Rektor der Bergakademie Freiberg, Minister für Bildung und Jugend der DDR
- 1934 - Pat Boone, US-amerikanischer Sänger und Schauspieler
- 1935 - Norman Foster, britischer Architekt und Designer
- 1935 - Percy Adlon, deutscher Film- und Fernsehregisseur, Autor und Produzent
- 1936 - Hans Kneifel, mit bürgerlichem Namen Hanns Kneifel, deutscher Schriftsteller
- 1936 - Peter Sodann, deutscher Schauspieler, Regisseur und Intendant
- 1937 - Colleen McCullough, australische Schriftstellerin
- 1937 - Morgan Freeman, US-amerikanischer Schauspieler
- 1939 - Jackie Stewart, britischer Formel 1-Weltmeister
- 1940 - Barbara Lass, polnische Schauspielerin
- 1940 - Rene Auberjonois, US-amerikanischer Schauspieler
- 1944 - Robert Powell, britischer Schauspieler
- 1945 - Linda Scott, US-amerikanische Sängerin
- 1946 - Werner Müller, deutscher Manager und ehemaliger Bundeswirtschaftsminister (1998-2002)
- 1947 - Konstantin Wecker, deutscher Musiker, Liedermacher, Komponist und Autor
- 1947 - Ron Wood, britischer Rockmusiker, Gitarrist der Rolling Stones
- 1948 - Rolf Hempelmann, deutscher Politiker und MdB
- 1950 - Annemarie Jorritsma, niederländische Politikerin
- 1950 - Graham Russell, australischer Sänger und Songschreiber
- 1950 - Roger van Gool, Belgischer Fußballspieler
- 1953 - Caspar Memering, deutscher Fußballspieler
- 1953 - Dorota Stalinska, polnische Schauspielerin
- 1955 - Lorraine Moller, neuseeländische Leichtathletin und Olympionikin
- 1956 - Peter Tomka, Richter am Internationalen Gerichtshof in Den Haag
- 1959 - Alan Wilder, britischer Musiker, Songschreiber und Sänger (Depeche Mode)
- 1959 - Martin Brundle, britischer Rennfahrer
- 1960 - Lutz Stratmann, Deutscher Politiker
- 1961 - Paul Coffey, kanadischer Eishockeyspieler in der NHL
- 1965 - Nigel Short, englischer Schach-Großmeister
- 1965 - Olga Nasarowa, weißrussische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1968 - Jason Donovan, australischer Schauspieler und Sänger
- 1973 - Anna Thalbach, deutsche Schauspielerin
- 1973 - Heidi Klum, Deutsches Mannequin und Fotomodell
- 1974 - Alanis Morissette, kanadische Sängerin und Musikerin
- 1975 - Karnam Malleswari, indische Gewichtheberin
- 1978 - Hasna Benhassi, marokkanische Leichtathletin und Olympionikin
- 1982 - Justine Henin-Hardenne, belgische Tennisspielerin
- 1985 - Tirunesh Dibaba, äthiopische Leichtathletin und Olympionikin

Gestorben


- 1035 - Simeon von Trier, Pilgerführer in Jerusalem und Palästina
- 1434 - Wladyslaw II. Jagiello, Großfürst von Litauen, König von Polen
- 1564 - Loy Hering, Eichstätter Bildhauer der Renaissance
- 1616 - Tokugawa Ieyasu, japanischer Feldherr, Shōgun und einer der "drei Reichseiniger"
- 1625 - Honore d'Urfé, französischer Schriftsteller
- 1639 - Melchior Franck, deutscher Komponist
- 1726 - Charlotte Christine Magdalene Johanna von Hanau-Lichtenberg,
- 1740 - Samuel Werenfels, reformierter Theologe
- 1815 - Louis-Alexandre Berthier, französischer General und Marschall von Frankreich
- 1820 - August Ferdinand Bernhardi, deutscher Sprachforscher und Schriftsteller
- 1823 - Louis-Nicolas Davout, französischer General, Pair und Marschall von Frankreich
- 1826 - Johann Friedrich Oberlin, Pfarrer und Sozialpionier
- 1841 - David Wilkie, britischer Maler
- 1846 - Gregor XVI., Papst
- 1868 - James Buchanan, 15. Präsident der USA
- 1882 - Johannes Zeltner, Ehrenbürger in Wittenberg
- 1888 - Anton Sommer, thüringer Dialektdichter
- 1899 - Klaus Groth, plattdeutscher Dichter und Schriftsteller
- 1904 - George Frederic Watts, britischer Maler
- 1916 - Anna Schramm, deutsche Soubrette und Schauspielerin
- 1918 - Richard Faltin, finnischer Komponist, Musikprofessor
- 1923 - Johann Heinrich Louis Krüger, deutscher Eodät
- 1930 - Isidor Gunsberg, bedeutender ungarischer Schachspieler
- 1938 - Ödön von Horváth, österreichischer Schriftsteller
- 1941 - Hans Berger, deutscher Neurologe und Psychiater
- 1941 - Hugh Walpole, britischer Schriftsteller
- 1942 - Vladislav Vančura, tschechischer Schriftsteller (hingerichtet)
- 1943 - Amédée Henri Gustave Noël Gastoué, französischer Musikwissenschaftler und Komponist
- 1943 - Leslie Howard, britischer Schauspieler
- 1943 - Wilfrid Israel, Philanthrop und Geschäftsmann
- 1946 - Ion Antonescu, Ministerpräsident und Generalstabschef Rumäniens
- 1946 - Leo Slezak, populärer Opernsänger und Schauspieler
- 1952 - John Dewey, US-amerikanischer Philosoph und Pädagoge
- 1954 - Martin Andersen-Nexø, dänischer Schriftsteller
- 1959 - Sax Rohmer, englischer Kriminalautor und Esoteriker
- 1960 - Paula Hitler, Schwester Adolf Hitlers
- 1961 - Louis-Ferdinand Celine, französischer Schriftsteller und Arzt
- 1962 - Adolf Eichmann, deutscher SS-Obersturmbannführer
- 1968 - Helen Keller, US-amerikanische taub-blinde Schriftstellerin
- 1975 - Ernst Schneider, Erfinder von Schiffsantrieben
- 1975 - Friedrich Griese, deutscher Schriftsteller
- 1979 - Werner Forßmann, deutscher Mediziner, Erfinder des Herzkatheters
- 1981 - Carl Vinson, US-amerikanischer Politiker
- 1981 - Jan Zdeněk Bartoš, tschechischer Komponist
- 1982 - Art Pepper, US-amerikanischer Altsaxophonist
- 1983 - Anna Seghers, deutsche Schriftstellerin
- 1984 - Archip Michailowitsch Ljulka, sowjetischer Strahltriebwerkskonstrukteur
- 1984 - Nat Nelson, US-amerikanischer Sänger
- 1986 - Charles F. Wennerstrum, US-amerikanischer Richter bei den Nürnberger Prozessen
- 1987 - Anthony de Mello, Jesuitenpriester, bedeutender spiritueller Lehrer
- 1988 - Herbert Feigl, österreichisch-amerikanischer Philosoph
- 1996 - Neelam Sanjiva Reddy, indischer Politiker und Staatspräsident
- 1996 - Otto Meier, deutscher Künstler (Keramik)
- 1998 - Gottfried Dienst, schweizerischer Fußball-Schiedsrichter
- 1999 - Christopher Cockerell, britischer Ingenieur und Erfinder des Hovercrafts (Luftkissenfahrzeug).
- 1999 - Gert Ledig, deutscher Schriftsteller
- 2001 - Birendra Bir Bikram Schah Dev, ehemaliger König von Nepal
- 2001 - Birendra und Aiswarya, König und Königin Nepals
- 2003 - Gerhard Rentzsch, deutscher Hörspielautor
- 2005 - George Mikan, US-amerikanischer Basketballspieler
- 2005 - Geoffrey Toone, irischer Schauspieler

Feier- und Gedenktage


- Internationaler Kindertag
- Welttag der sozialen Kommunikationsmittel
- katholischer Gedenktag für Justin den Märtyrer

Siehe auch


- 31. Mai - 2. Juni
- 1. Mai - 1. Juli
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0601 ja:6月1日 ko:6월 1일 simple:June 1 th:1 มิถุนายน

Coventry

Coventry ist eine englische Industriestadt mit ca. 300.000 Einwohnern in den West Midlands. Hier ist das traditionelle Zentrum der Motorindustrie, wo auch die Rolls-Royce-Flugzeugmotorenwerke lagen. Rolls-Royce

Luftangriff 1940

Am 14. November 1940 flog die deutsche Luftwaffe einen Angriff auf Coventry, der unter anderem die Rolls-Royce-Rüstungsbetriebe zum Ziel hatte. Da eine Gruppe polnischer Mathematiker den deutschen Code zu dieser Zeit bereits geknackt hatten (s. Enigma), wusste Winston Churchill angeblich bereits vorher von dem geplanten Angriff; er soll aber angeordnet haben, keine offensichtlichen Gegenmaßnahmen einzuleiten, um das Wissen über den deutschen Code nicht zu verraten und dabei gleichzeitig Hass in der eigenen Bevölkerung auf die Deutschen zu schüren. 572 Menschen wurden durch diesen Angriff getötet, der damit die meisten Todesopfer in England gefordert hat. Die deutsche Heeresführung sprach danach von der "Coventrisierung" als schneller, luftkriegsgestützter Kriegsführung, die den Feind überraschen und seinen Widerstand brechen sollte. Trotz der unglaublichen Zerstörung in der Stadt rief der damalige Propst der Kathedrale, R. T. Howard in einer von der BBC direkt aus den Ruinen der Kathedrale übertragenenen Weihnachtsmesse zur Versöhnung und der Verbannung jeglicher Hass- und Rachegedanken auf. Diese Einstellung führte unmittelbar nach dem Krieg auch zur ersten Städtepartnerschaft mit Dresden, als Verbindung zweier vom Krieg schwer gezeichneter Städte. Nach dem Angriff wurde aus Zimmermannsnägeln, die die mittelalterlichen Deckenbalken der Kathedrale zusammengehalten hatten, das Nagelkreuz zusammengefügt. Es stand lange Zeit auf dem Altar der neuen Kathedrale, hat aber seit dem 30.Oktober 2005, dem Tag der Weihe der wieder aufgebauten Dresdener Frauenkirche einen neuen Platz in derselben gefunden.

Nach 1945

Die Kathedrale von Coventry wurde nach dem Krieg neu errichtet. Zu ihrer Einweihung am 30. Mai 1962 wurde Benjamin Brittens War Requiem uraufgeführt. In Coventry ist zudem der Sitz der Organisation "Minorities of Europe".

Partnerstadt

Coventry ist Partnerstadt von Dresden, Meschede, Graz und Wolgograd , die im Zweiten Weltkrieg schwer zerstört wurden.

Söhne und Töchter der Stadt


- Angela Bailey, britische Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
- Edward Thomas Copson, britischer Mathematiker
- John Marston, englischer Dramatiker und Schriftsteller
- David Moorcroft, britischer Leichtathlet
- Frank Whittle, englischer Pilot, Erfinder und Geschäftsmann Siehe auch: Luftschlacht um England, Flächenbombardement, Dresdner Frauenkirche Kategorie:Ort in England

1996

Ereignisse

Jahreswidmungen


- Die Hainbuche (Carpinus betulus) ist Baum des Jahres (Kuratorium Baum des Jahres/Deutschland)
- Der Habichtspilz (Sarcodon imbricatus) ist Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Der Kiebitz (Vanellus vanellus) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Der Frauenschuh (Cypripedium calceolus) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
- Der Feldhamster (Cricetus cricetus) ist Tier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)

Politik


- 1. Januar: Jean-Pascal Delamuraz wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Slowenien wird Mitglied in der CEFTA (Mitteleuropäisches Freihandelsabkommen)
- 1. Januar: Türkei tritt der EU-Zollunion bei
- 18. Januar: Neue Verfassung in Kamerun
- 18. Januar: In Lübeck sterben bei einem Brandanschlag auf eine Asylbewerberunterkunft 10 Menschen
- 27. Januar: Republik Niger. Militärputsch des Generalstabschefs Oberst Baré
- 5. Februar: Andorra wird Mitglied in der Welttourismusorganisation (World Tourism Organisation)
- 5. Februar: Neue Gesetze zur Dezentralisierung in Senegal
- 7. Februar: Lesotho. Letsie III. wird als Staatspräsident vereidigt
- 7. Februar: Die gemischte Kulturkommission tritt in Luxemburg zusammen
- 22. Februar: Papst Johannes Paul II. gibt das Dekret Universi Dominici Gregis über die Papstwahl heraus
- 24. Februar: Abschuss von 2 kleinen Verkehrsflugzeugen über internationalen Gewässern durch Kuba
- 25. Februar: Äquatorialguinea, vorgezogene Präsidentschaftswahlen
- 28. Februar: Russland wird Mitglied im Europarat
- 9. März: Dr. Jorge Sampaio wird Staatspräsident in Portugal
- 11. März: John Howard wird Regierungschef in Australien
- 16. März: Komoren. Wahl von Staatspräsident Taki
- 18. März: In Benin wird Mathieu Kérékou Staatspräsident
- 19. März: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Bulgarien. In Kraft seit dem 13. August 1997
- 25. März: Jan Philipp Reemtsma wird für 32 Tage entführt
- 27. März: Die Europäische Union verhängt ein Einfuhrverbot für britisches Rindfleisch
- 29. März: Dr. Ahmad Tejan Kabbah wird Staatspräsident in Sierra Leone
- 18. April: Durch das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe wird entschieden, dass die in den Jahren 1945 bis 1949 in der Sowjetischen Besatzungszone durchgeführten Enteignungen von Grundbesitz im Sinne des Einigungsvertrages von 1990 nicht rückgängig zu machen sind
- 21. April: Armenien unterzeichnet das Abkommen über Partnerschaft und Zusammenarbeit mit der EU in Luxemburg
- 22. April: Aserbaidschan unterzeichnet in Brüssel das Partnerschafts- und Kooperationsabkommen mit der EU
- 22. April: Umsturzversuch in Paraguay durch General Lino Oviedo. Danach im Exil in Brasilien
- 24. April: Andorra wird Mitglied in der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE)
- 5. Mai: Spanien. José María Aznar wird Ministerpräsident
- 25. Mai: Der ehemalige bulgarische Zar Simeon II. besucht Bulgarien
- 29. Mai: Mazedonien unterzeichnet die Helsinki Schlussakte
- 29. Mai: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Russland
- 12. Juni: Bangladesch. Freie Parlamentswahlen
- 20. Juni: Handels- und Kooperationsabkommen zwischen Mazedonien und der EU
- 22. Juni: Ägypten. Der Arabische Gipfel in Kairo bestätigt den arabischen Willen zum Frieden; erteilt Ägypten das Mandat, gegenüber Israel auf Fortsetzung des Friedensprozesses zu drängen
- 30. Juni: Parlamentswahlen in der Mongolei
- 3. Juli: Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und Sachsen
- 4. Juli: Kriegsgräber-Abkommen zwischen Deutschland und Litauen
- 7. Juli: Republik Niger. Präsidentschaftswahlen
- 25. Juli: Burundi. Militärputsch durch Major Pierre Buyoya
- 31. Juli: Wirtschaftssanktionen gegen Burundi als Folge des Militärputsches
- 16. August: Dominikanische Republik. Dr. Leonel Fernández Reyna wird Staatspräsident
- 4. September: Madagaskar. Per Gericht wird Präsident Albert Zafy die Amtsausübung untersagt
- 27. September: Der frühere afghanische Staatschef Mohammed Nadschibullah wird von Taliban-Kämpfern in Kabul hingerichtet
- 2. Oktober: Bulgarien. Ermordung des ehemaligen Ministerpräsidenten Andrej Lukanov
- 12. Oktober: Parlamentswahlen in Neuseeland
- 17. Oktober: Nauru wird Mitglied in der UNESCO
- 20. Oktober: Luftverkehrsabkommen zwischen Deutschland und Sambia
- 27. Oktober: Bulgarien. Petar Stojanovs wird Präsident
- 6. November: Kroatien wird in den Europarat aufgenommen
- 12. November: Mena-Konferenz in Kairo, Ägypten
- 14. November: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Weißrussland
- 22. November: Polen tritt der OECD bei
- 24. November: Erste Regionalwahlen in Senegal
- 29. November: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Estland
- 1. Dezember: Bulgarien wird Mitglied in der Welthandelsorganisation WTO
- 1. Dezember: Komoren. Parlamentswahlen
- 2. Dezember: OSZE-Gipfeltreffen in Lissabon, Portugal
- 21. Dezember: Bulgarien. Rücktritt des Ministerpräsidenten Shan Videnov
- 31. Dezember: Bayern. Das Sicherheitswachtgesetz tritt in Kraft

Wissenschaft und Technik


- 30. Januar: Komet Hyakutake entdeckt
- 9. Februar: Forscher der Gesellschaft für Schwerionenforschung in Darmstadt geben die Entdeckung des Ununbiums bekannt
- 10. Februar: Deep Blue besiegt erstmals Schachmeister Garry Kasparow
- 20. März: Britische Wissenschaftler vermuten einen Zusammenhang zwischen BSE und Creutzfeldt-Jakob-Krankheit
- 30. Juni: Der amerikanische Unterhaltungselektronik-Hersteller Atari fusioniert mit dem Festplatten-Hersteller JTS
- 5. Juli: Schaf Dolly, erstes geklontes Säugetier der Welt, wird geboren
- 22. September, der Fernsehsender h1 geht als Offener Kanal Hannover erstmals auf Sendung
- 19. Oktober: Greenpeace stellt das erste Dreiliterauto vor, einen umgebauten Serienwagen, den Twingo Smile

Kultur


- Eröffnung des Ciutat de les Arts i les Ciències in Valencia
- Erstmaliges stattfinden der Kunstaustellung Manifesta
- Schulen ans Netz
- Das nürnberger Kulturzentrum K4 wird eröffnet
- Gründung des Virginia Holocaust Museum

Katastrophen


- 8. Januar: Kinshasa, Demokratische Republik Kongo. Eine Antonow An-32 der African Air stürzte in ein Stadtzentrum. 237 Menschen starben
- 3. Februar: In Yunnan Sheng, nahe Lijiang, Volksrepublik China ereignet sich ein Erdbeben der Stärke 7,0, etwa 300 Tote
- 6. Februar: 189 Menschen starben beim Absturz einer Boeing 757 der türkischen Fluggesellschaft Birgenair kurz nach dem Start vom Flughafen der Küstenstadt Puerto Plata/Dominikanische Republik ins Meer. Das Flugzeug war von einem deutschen Reiseveranstalters gechartert worden und sollte Touristen aus Deutschland nach Frankfurt bringen. Ursache des Absturzes war technisches Versagen gefolgt von menschlichem Versagen
- 17. Februar: Ein Erdbeben der Stärke 8,2 in der Region Irian Jaya, Indonesien. 166 Tote
- 29. Februar: Arequipa, Peru. Eine aus Lima kommende Boeing 737 der Faucett prallte beim Landeanflug gegen einen Berg, wobei alle 123 Personen umkamen
- 18. März: In Manila sterben bei einem Brand in einer Diskothek wegen verschlossener Notausgänge 150 Menschen
- 19. März: Ein Erdbeben der Stärke 6,3 in der Provinz Xinjiang, Volksrepublik China, 24 Tote
- 28. März: Ein Erdbeben der Stärke 6,0 in Ecuador. 27 Tote
- 11. April: Bei einem Brandunglück im Abfertigungsgebäude des Düsseldorfer Flughafens starben 17 Menschen. Die Terminals wurden weitgehend zerstört. Ursache waren unsachgemäß ausgeführte Schweißarbeiten
- 11. Mai: Everglades, Florida, USA: Nach einem Feuer im Frachtraum stürzt auf dem Flug von Miami nach Atlanta eine Douglas DC-9 der ValueJet Airlines ab. Alle 110 Insassen sterben
- 4. Juni: Absturz der Rakete Ariane 5 beim Start in Französisch-Guayana
- 15. Juli: Eindhoven, Niederlande. Eine Lockheed C-130 Hercules fängt bei einer Bruchlandung Feuer. 34 Menschen starben, 7 wurden gerettet
- 17. Juli: Kurz nach dem Start von New York City explodierte die Boeing 747–131 des TWA-Fluges 800 in gut 4 km Höhe. Alle 230 Menschen an Bord kommen ums Leben. Die Teile der Maschine können zu 95 % wiederaufgebaut und zusammengesetzt werden
- 29. August: Spitzbergen, Norwegen. Eine russische Tupolew Tu-154 prallte gegen einen Berg. Alle 141 Menschen an Bord starben
- 2. September: Bei Wartungsarbeiten stürzt auf dem Areal der Sendeanlage Langenberg ein 165 Meter hoher Sendemast um. Es gab keine Verletzten, es entstand aber ein Sachschaden von 5,3 Millionen DM
- 25. September: Waddenzee, Niederlande. Eine Douglas DC-3 stürzte kurz nach dem Start ab. Alle 32 Menschen an Bord starben
- 30. September: Bei einem Auffahrunfall der Achterbahn Eurostar auf dem Münchner Oktoberfest werden 26 Menschen verletzt
- 2. Oktober: Lima, Peru. Eine Boeing 757 der Aero Peru stürzte kurz nach dem Start vom Lima International Airport ins Meer. Alle 70 Menschen an Bord starben
- 7. November: Lagos, Nigeria. Absturz einer Boeing 727. Alle 143 Menschen starben
- 12. November: Indien. Kollision in der Luft zwischen einer Boeing 747 der Saudi Arabian Airways und einer Iljuschin Il-76 der Kazak Airlines. Alle 349 Personen in beiden Flugzeugen starben
- 23. November: Komoren. Eine entführte Boeing 767 der Ethiopian Airlines zerbricht bei der Notwasserung und sinkt, 125 der 175 Insassen kamen dabei um
- 24. Dezember: Indien. Absturz einer Hindustan Aeronautics 748 der Indischen Luftwaffe. Alle 22 Menschen an Bord starben

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 16. März: Mike Tyson gewinnt seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Frank Bruno im MGM Grand, Las Vegas, durch technischen K. o
- 15. Mai: FC Bayern München wird UEFA-Cup-Sieger
- 10. Juni: Uwe Krupp schießt die Colorado Avalanche zum ersten Stanley Cup-Sieg ihrer Geschichte
- 30. Juni: Deutschland wird Fußball-Europameister, mit dem ersten Golden Goal in der Geschichte durch Oliver Bierhoff
- 19. Juli bis 4. August: XXVI. Olympische Sommerspiele in Atlanta/USA
- 23. November: Henry Maske verliert im letzten Kampf seiner Profi-Karriere gegen Virgil Hill nach Punkten

Geboren


- 14. Juni: Christian Maldini, italienischer Fußballer
- 5. Juli: Schaf Dolly, erstes geklontes Säugetier († 14. Februar 2003)
- 25. Juli: Prinzessin Maria-Olympia, Tochter von Kronprinz Pavlos von Griechenland, und Kronprinzessin Marie-Chantal von Griechenland
- 17. Oktober: Prinzessin Marie-Caroline, Tochter von Erbprinz Alois von Liechtenstein, und Sophie Prinzessin von Bayern

Gestorben


- 4. Januar: Bob Flanagan, US-amerikanischer Schriftsteller und Künstler (
- 1952)
- 5. Januar: Thomas Ruf, deutscher Politiker (
- 1911)
- 5. Januar: Fritz Huschke von Hanstein, deutscher Motorsportler (
- 1911)
- 6. Januar: Kurt Schmücker, deutscher Politiker (
- 1919)
- 6. Januar: Willy Czernik, deutscher Operetten- und Filmkomponist (
- 1901)
- 8. Januar: François Mitterrand, französischer Politiker, 1981–1995 Staatspräsident von Frankreich (
- 1916)
- 11. Januar: Walter M. Miller, US-amerikanischer Schriftsteller (
- 1923)
- 12. Januar: Bartel Leendert van der Waerden, niederländischer Mathematiker (
- 1903)
- 15. Januar: Moshoeshoe II., ehemaliger König von Lesotho (
- 1938)
- 19. Januar: Ulrich Hausmann, deutscher Archäologe (
- 1917)
- 21. Januar: Gerry Mulligan, US-amerikanischer Jazzmusiker und Komponist (
- 1927)
- 25. Januar: Ruth Berghaus, deutsche Regisseurin des Musiktheaters (
- 1927)
- 25. Januar: Sigi Sommer, deutscher Chronist und Journalist (
- 1914)
- 28. Januar: Jerry Siegel, US-amerikanischer Autor und Mit-Erfinder des Comics Superman (
- 1914)
- 28. Januar: Joseph Brodsky, Russisch-US-amerikanischer Dichter und Literaturnobelpreisträger (
- 1940)
- 1. Februar: Willi Bäuerle, deutscher Politiker, MdB (
- 1926)
- 2. Februar: Gene Kelly, US-amerikanischer Schauspieler und Tänzer (
- 1912)
- 5. Februar: Ludwig Ratzel, Politiker (
- 1915)
- 7. Februar: Boris Alexandrowitsch Tschaikowski, russischer Komponist (
- 1925)
- 9. Februar: Adolf Galland, deutscher Luftwaffenoffizier und Jagdflieger (
- 1912)
- 9. Februar: August Kühn, deutscher Schriftsteller (
- 1936)
- 11. Februar: Pierre Verger, Fotograf (
- 1902)
- 13. Februar: Martin Balsam, US-amerikanischer Schauspieler (
- 1914)
- 14. Februar: Cenek Kottnauer, tschechisch-britischer Schachspieler (
- 1910)
- 15. Februar: McLean Stevenson, US-amerikanischer Schauspieler (
- 1928)
- 17. Februar: Michel Pablo, Trotzkist aus Griechenland (
- 1911)
- 17. Februar: Hervé Bazin, französischer Schriftsteller (
- 1911)
- 18. Februar: Josef Meinrad, österreichischer Kammerschauspieler (
- 1913)
- 20. Februar: Solomon Asch, polnisch-US-amerikanischer Gestaltpsychologe (
- 1907)
- 20. Februar: Toru Takemitsu, japanischer Komponist (
- 1930)
- 21. Februar: Morton Gould, US-amerikanischer Komponist, Dirigent und Pianist (
- 1913)
- 21. Februar: Rudolf Braunburg, deutscher Schriftsteller (
- 1924)
- 23. Februar: Helmut Schön, deutscher Fußballtrainer und -spieler (
- 1915)
- 23. Februar: William Bonin, Serienmörder (
- 1947)
- 24. Februar: Akram al-Haurani, syrischer Politiker (
- 1915)
- 24. Februar: Wolfgang Schieren, deutscher Manager und Vorstandsvorsitzender der Allianz AG (
- 1927)
- 26. Februar: Mieczysław Weinberg, russischer Komponist polnischer Abstammung (
- 1919)
- 27. Februar: Sarah Palfrey Cooke, US-amerikanische Tennisspielerin (
- 1912)
- 3. März: John Joseph Krol, Erzbischof von Philadelphia und Kardinal (
- 1910)
- 3. März: Marguerite Duras, französische Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Filmregisseurin (
- 1914)
- 4. März: Gerhard Schaffran, Bischof von Dresden-Meißen (
- 1912)
- 9. März: George Burns, US-amerikanischer Schauspieler (
- 1896)
- 9. März: Alfredo Vicente Scherer, Erzbischof von Porto Alegre und Kardinal (
- 1903)
- 10. März: Joseph Braunstein, Musiker, Schriftsteller, Bergsteiger (
- 1892)
- 13. März: Lucio Fulci, italienischer Filmregisseur und Produzent (
- 1927)
- 13. März: Krzysztof Kieślowski, polnischer Filmregisseur und Drehbuchautor (
- 1941)
- 15. März: Wolfgang Koeppen, er bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit (
- 1906)
- 17. März: René Clément, französischer Filmregisseur (
- 1913)
- 18. März: Odysseas Elytis, Künstler (
- 1911)
- 18. März: Maxl Graf, deutscher Schauspieler und Sänger der volkstümlichen Musik (
- 1933)
- 19. März: Colin Pittendrigh, US-amerikanischer Biologe und Mitbegründer der Chronobiologie (
- 1918)
- 26. März: Käte Strobel, deutsche Politikerin (
- 1907)
- 26. März: David Packard, Mitbegründer des US-amerikanischen Technologiekonzern Hewlett-Packard (
- 1912)
- 27. März: Alfred Hirschmeier, deutscher Filmarchitekt (
- 1931)
- 28. März: Hans Blumenberg, deutscher Philosoph (
- 1920)
- 2. April: Josef Fuchs, Totengräber (
- 1906)
- 4. April: Barney Ewell, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger (
- 1918)
- 5. April: Monika Dannemann, deutsche Freundin des Musikers Jimi Hendrix (
- 1946)
- 6. April: Greer Garson, britische Filmschauspielerin (
- 1904)
- 7. April: Michael Holzinger, Schriftsteller in Banater Mundart (
- 1920)
- 16. April: Stavros Niarchos, griechischer Reeder (
- 1909)
- 17. April: Paul Bleiß, deutscher Politiker (
- 1904)
- 17. April: José Luis López-Aranguren, Philosoph und Essayist (
- 1909)
- 18. April: Piet Hein (Wissenschaftler), dänischer Wissenschaftler, Mathematiker, Erfinder und Literat (
- 1905)
- 22. April: Dschochar Mussajewitsch Dudajew, erster tschetschenische Präsident (
- 1944)
- 23. April: P. L. Travers, australische Schriftstellerin (Mary Poppins) (
- 1899)
- 29. April: Peter Griese, deutscher Science-Fiction-Autor (
- 1938)
- 1. Mai: Irene Koss, Schauspielerin und die erste deutsche Fernsehansagerin (
- 1928)
- 2. Mai: Christopher Bird, US-amerikanischer Botaniker und Schriftsteller (
- 1928)
- 3. Mai: Hermann Kesten, deutscher Schriftsteller (
- 1900)
- 6. Mai: Léon-Joseph Suenens, belgischer Theologe, Erzbischof von Mecheln und ein Kardinal (
- 1904)
- 8. Mai: Ludwig Hoelscher, deutscher Cellist (
- 1907)
- 10. Mai: Gerd Duwner, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher (
- 1925)
- 11. Mai: Nnamdi Azikiwe, nigerianischer Politiker (Staatspräsident) (
- 1904)
- 13. Mai: Hans Sauer, Erfinder (
- 1923)
- 14. Mai: Ludwig Preiß, deutscher Politiker (
- 1910)
- 17. Mai: Nikolaus Utermöhlen, deutscher Musiker und Künstler (
- 1958)
- 19. Mai: Georgi Filippowitsch Baidukow, sowjetischer Pilot und Autor (
- 1907)
- 21. Mai: Fritz Ligges, deutscher Vielseitigkeits- und Springreiter (
- 1938)
- 23. Mai: Bernhard Klodt, deutscher Fußballspieler (
- 1926)
- 23. Mai: Peter Pasetti, deutscher Schauspieler (
- 1916)
- 25. Mai: Bradley Nowell, Sänger/Gitarrist (
- 1968)
- 29. Mai: Antonín Mrkos, tschechischer Astronom (
- 1918)
- 30. Mai: Léon-Etienne Duval, Erzbischof von Algier und Kardinal der römisch-katholischen Kirche (
- 1903)
- 31. Mai: Timothy Leary, US-amerikanischer Psychologe und Autor (
- 1920)
- 1. Juni: Otto Meier, deutscher Künstler (Keramik) (
- 1903)
- 2. Juni: Amos Tversky, Psychologe (
- 1937)
- 3. Juni: Tito Okello, Staatsoberhaupt Ugandas 1985–1986 (
- 1914)
- 5. Juni: Jan Kerouac, US-amerikanische Autorin (
- 1952)
- 6. Juni: George Davis Snell, US-amerikanischer Mediziner, Nobelpreisträger für Medizin (
- 1903)
- 8. Juni: Gustav Heckmann, deutscher Philosoph (
- 1898)
- 11. Juni: Brigitte Helm, deutsche Filmschauspielerin (
- 1908)
- 15. Juni: Ella Fitzgerald, US-amerikanische Jazz-Sängerin (
- 1917)
- 17. Juni: Reinhard Lettau, Schriftsteller (
- 1929)
- 17. Juni: Thomas Samuel Kuhn, US-amerikanischer Physiker, Wissenschaftstheoretiker und -historiker (
- 1922)
- 20. Juni: Herbert Gerigk, deutscher Musikwissenschaftler und Nationalsozialist (
- 1905)
- 21. Juni: Gerhard Wendland, deutscher Schlagersänger (
- 1921)
- 26. Juni: Veronica Guerin, irische Journalistin (
- 1958)
- 28. Juni: Julio Bolbochan, Schachgroßmeister (
- 1920)
- 2. Juli: Margaux Hemingway, US-amerikanische Schauspielerin und Model (
- 1955)
- 5. Juli: Predrag Ostojić, jugoslawischer Schachmeister (
- 1938)
- 7. Juli: J. Hermann Siemer, deutscher Politiker (
- 1902)
- 8. Juli: Albrecht von Bayern, Chef des Hauses Wittelsbach (
- 1933)
- 8. Juli: Mario Camorani, italienischer Schachproblemkomponist (
- 1912)
- 8. Juli: Richard Groschopp, Regisseur und Kameramann (
- 1906)
- 8. Juli: Adelheid Duvanel, Schweizer Schriftsteller (
- 1936)
- 12. Juli: Gottfried von Einem, Komponist (
- 1918)
- 14. Juli: Jean Rudolf von Salis, Schweizer Historiker, Schriftsteller und Publizist (
- 1901)
- 15. Juli: Erwin Fischer, deutscher Jurist (
- 1904)
- 16. Juli: Adolf von Thadden, deutscher Politiker (
- 1921)
- 17. Juli: Chas Chandler, war britischer Musiker, Musikproduzent und Manager (
- 1938)
- 18. Juli: Donny the Punk, US-amerikanischer Aktivist für Gefangenenrechte (
- 1946)
- 18. Juli: Hans Katzer, deutscher Politiker (
- 1919)
- 21. Juli: Waluliso, Friedensaktivist und stadtbekanntes Original in Wien (
- 1914)
- 22. Juli: Tamara Danz, Sängerin (
- 1952)
- 22. Juli: Peter Ludwig, deutscher Industrieller und Kunst-Mäzen (
- 1925)
- 23. Juli: Alfred Kunze, Dozent für Fußball an der deutsche Hochschule für Körperkultur und Sport (
- 1909)
- 30. Juli: Magda Schneider, deutsche Schauspielerin (
- 1909)
- 31. Juli: Hans Schwier, deutscher Politiker (
- 1926)
- 1. August: Mohammed Farah Aidid, Führer des somalischen Habr Gidr-Klans (
- 1936)
- 1. August: Tadeus Reichstein, Schweizer Chemiker (
- 1897)
- 2. August: Michel Debré, französischer Politiker (
- 1912)
- 5. August: Roman Schnur, deutscher Staatsrechtler (
- 1927)
- 8. August: Joseph Asajirō Satowaki, Erzbischof von Nagasaki und Kardinal (
- 1904)
- 8. August: Nevill F. Mott, englischer Physiker (
- 1905)
- 9. August: Frank Whittle, englischer Pilot, Erfinder und Geschäftsmann (
- 1907)
- 11. August: Rafael Kubelík, Schweizer Dirigent und Komponist tschechischer Herkunft (
- 1914)
- 12. August: Viktor Ambarzumjan, armenischer Astrophysiker (
- 1908)
- 13. August: António de Spínola, portugiesischer General und Politiker (
- 1910)
- 13. August: David Tudor, Pianist und einer der Pioniere für elektronische und experimentelle Musik (
- 1926)
- 14. August: Sergiu Celibidache, rumänischer Dirigent (
- 1912)
- 14. August: Camilla Horn, deutsche Schauspielerin (
- 1903)
- 15. August: Liesel Christ, Frankfurter Volksschauspielerin (
- 1919)
- 15. August: Max Thurian, Schweizer Theologe (
- 1921)
- 15. August: Albert Osswald, Ministerpräsident des Landes Hessen (
- 1919)
- 20. August: Rio Reiser, deutscher Rockmusiker (Ton Steine Scherben) (
- 1950)
- 22. August: Erwin Leiser, deutsch-schwedischer Publizist (
- 1923)
- 23. August: Jurriaan Andriessen, niederländischer Komponist und Lehrer (
- 1925)
- 25. August: Reinhard Libuda, deutscher Fußballspieler (
- 1943)
- 27. August: Wayne D. Overholser, US-amerikanischer Westernautoren (
- 1906)
- 30. August: Josef Müller-Brockmann, Grafikdesigner, Typograph, Autor und Lehrer (
- 1914)
- 1. September: Vagn Holmboe, dänischer Komponist (
- 1909)
- 2. September: Hans Peter Heinzl, österreichischer Kabarettist (
- 1942)
- 2. September: Otto Luening, US-amerikanischer Komponist (
- 1900)
- 5. September: Anselm Strauss, US-amerikanischer Soziologe (
- 1916)
- 9. September: Bill Monroe, US-amerikanischer Musiker (
- 1911)
- 10. September: Hans List, erfolgreicher österreichischer Unternehmer (
- 1896)
- 12. September: Ernesto Geisel, Präsident Brasiliens während der Militärdiktatur der 1970er Jahre (
- 1907)
- 13. September: Tupac Shakur, US-amerikanischer Rapper (
- 1971)
- 16. September: Gene Nelson, US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent (
- 1920)
- 17. September:

Maryland

Maryland ist ein
Bundesstaat der USA an der Atlantikküste. Seine Hauptstadt seit 1694 ist Annapolis.

Geographie

Annapolis Maryland liegt in der Mitte der Ostküste. An der tief ins Land schneidenden Chesapeake Bay liegen wichtige Häfen, wie Baltimore und Annapolis, das Sitz der Marineakademie der USA ist. Die Bucht war lange Zeit einer der ertragreichsten Fischgründe der Welt, doch die Überfischung und Wasserverschmutzung ließ die legendären Austernbänke fast vollkommen verschwinden. In dem relativ kleinen Staat liegen die Extreme nahe beinander: Hier die Metropole Baltimore, dort die abgelegenen Hügel der Appalachen und an der Küste beschauliche Fischerdörfer.

Geschichte

Lord Baltimore, der 1632 für das Land eine Bewirtschaftungskonzession erhielt, benannte der Überlieferung nach das Gebiet nach Königin Henrietta Maria, der Ehefrau des englischen Königs Karl I. Am 25. März 1634 ließen sich die ersten Siedler in dem Gebiet nieder. Maryland war die einzige katholische unter den sonst strikt protestantischen britischen Kolonien in Nordamerika. Die Maryland-Toleranz-Akte war eines der ersten Gesetze, das ausdrücklich andere (christliche) Konfessionen tolerierte und gilt infolgedessen als Vorläufer des 1. Amendments. Die berühmte Mason-Dixon-Linie, zugleich die Grenze zwischen Pennsylvania und Maryland, wurde dort in den 1760er-Jahren gezogen, um Zwistigkeiten zwischen den Familien Penn und Calvert zu schlichten. Ursprünglich hatte die königliche Charta - aufgrund einer fehlerhaften Landkarte - Maryland den Potomac River und das Territorium nördlich des 40. Breitengrads zugesprochen, wodurch ausgerechnet Philadelphia, die größte Stadt Pennsylvanias, zu Maryland gehört hätte. Daraufhin beauftragten die herrschenden Familien Marylands und Pennsylvanias, Calvert und Penn, die Geometer, Charles Mason und Jeremiah Dixon mit dem Vermessen einer neuen gültigen Grenze. Die später nach ihnen benannte Linie ist auch die traditionelle und gern zitierte Abgrenzung zwischen den so genannten Nord- und Südstaaten geworden. 1788 löste sich Maryland als eine der ersten 13 Kolonien vom Mutterland los. Die Amerikanische Hauptstadt Washington D.C. entstand in einem zu diesem Zweck von Maryland abgetrennten Distrikt. Im Krieg von 1812 wurde Maryland Kriegsschauplatz, als die Briten vergeblich neuen Zugriff auf die Kolonien zu gewinnen suchten. Die britischen Truppen scheiterten bei der Zerstörung der Schiffswerft und der Einnahme der Stadt Baltimore aufgrund des beharrlichen Widerstandes einer Hafenbefestigung. Das erbitterte Gefecht inspirierte den Augenzeugen Francis Scott Key zum Verfassen des The Star-Spangled Banner, das zum Text der amerikanischen Nationalhymne wurde. Während des Sezessionskrieges blieb Maryland weitgehend neutral. Als sich abzeichnete, dass es sich infolge der Vorkehrungen des Nordens nicht von der Union lossagen würde, bezog man Maryland nicht in die Emanzipationsproklamation ein. Noch Jahre nach Ende des Bürgerkrieges herrschte hier die Sklaverei.

Politik

Im Moment